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„Und ein Skilehrer hat in Obertauern hinter vorgehaltener Hand bestätigt, was du gesagt hast, sie seien angewiesen, keine Kurzski einzusetzen. Sie dürften es nicht.“

Christoph W. aus Nottuln

 

 „Die Erfolge damit sind sehr gut, die Leute lernen rasend schnell. Ein Schüler – ehemaliger Dönerbudenbesitzer – der sein Leben lang weitab vom Schneesport war und die ersten vier Tage unbedingt und total erfolglos Snowboard lernen wollte, hat es aufgegeben und hat nach einer Stunde die ersten Hänge bewältigt.  Obwohl er vier Tage verloren hat, war er begeistert und erzählte nachher, wie toll die Skifahrt war.

Eine selbständige Ärztin, die nur wegen der Kinder mit mir in die Skihalle gefahren ist, hat nachher gesagt, sie habe zu 80% NICHT skifahren wollen, das sei ihr zu sperrig vorgekommen angesichts ihrer hohen Belastung durch die eigene Praxis und dem Ausfallrisiko. Nach dem halben Kurzskikurs bei mir hat sie sich die Dinger für den Skiurlaub gemietet und ist damit drei Tage gerne gefahren. Sie hat lange Ski gar nicht ausprobiert, sie wollte sich erholen und keinen Stress haben. Die Kurzski haben es ermöglicht. Demnächst erst steigt sie um.

Eine Erfolgsstory jagt die nächste dabei. Ein tolles Konzept, wir hatten Glück, dass wir euch getroffen haben, sonst würden wir uns immer noch mit dem Schneepflug herumquälen. Ich erwähne euch dafür in unserem nächsten Film!“

Katrin C. aus Köln

  

„Hallo Jörg,

nie wieder ohne Kurzski! Das ist meine Erfahrung. Es hat so viele Vorteile, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll.

Die Schüler haben Spaß und fahren flott und sicher.

  • Nach einer Stunde kann ein Schüler meistens grob fahren und bremsen.
  • Ich brauche kaum etwas zu erklären, die finden alles selbst heraus.
  • Sehr sportliche und sehr unsportliche fahren lange zusammen in einer Gruppe, die einen auf kurzen, die anderen auf langen Ski.
  • Die Schüler fahren sicher und verdrehen sich nicht die Beine beim Sturz. Überhaupt sind die Stürze viel kontrollierter.
  • Am zweiten Tag werden rote Abfahrten bewältigt auf Kurzski, ab dem dritten Tag je nach Begabung und Können die gleichen Abfahrten mit Carvingski. Einige steigen auch spät oder gar nicht um. Macht überhaupt nichts.
  • Schüler, die auf der Piste plötzlich Angst bekommen, erhalten aus dem Rucksack mal eben Kurzski und können sofort weiterfahren ohne dass es langwierig und schwierig wird. (Das wusste ich leider noch nicht, sondern es ist eine Schlussfolgerung, eine Schülerin musste leider wieder langwierig zurückgehen, das werde ich in Zukunft mit Kurzski vermeiden.)
  • Nach dem Umstieg auf Langski fangen die Schüler von selbst an, auf der Kante zu fahren. Ich traute meinen Augen kaum! Die carven nach einer Woche!
  • Die Fahrtgeschwindigkeit und die Sicherheit am Ende der Woche ist höher, als bei den Kursen ohne Kurzski.
  • Grenzwertig sportbegabte Schüler werden nicht stigmatisiert und in immer kleinere Gruppen ausgesondert, sondern bleiben im Spiel und erreichen auf Kurzski genauso die Bergstation wie die guten Sportler auf Langski. Die elende, frustrierende und unerwünschte Leistungsselektion beim Skilaufen wird zurückgedrängt. Keiner wird zurückgelassen. Das ist einfach schön.
  • Die wenig sportbegabten akzeptieren ihre Grenzen und das Können der sportbegabteren viel eher, weil sie sehen, dass Sie auf Kurzski einen eigenen Weg haben, um individuell Spaß und Erfolg zu haben. Das ist vielleicht der wichtigste Punkt, die Ski wirken ermutigend und emanzipatorisch. Moderner Sportunterricht sollte so laufen. Jeder soll mitgenommen werden und eine individuelle Option haben.

 Christoph und ich sind nachhaltig überzeugt davon. Ich werde keinen Kurs mehr ohne Kurzski machen. [ … ] Das setzt sich durch, davon bin ich überzeugt. Vielen Dank für die Kurzskiausbildung im Namen des ganzen Kurses von mir!“

Reinhard R. aus Münster

 

 „Es hat mich sehr gefreut, dass hier die Kurzski-Methode nicht nur erwähnt, sondern als sehr gute Anfängermethode gesehen und empfohlen wird.

Ich praktiziere diese Methode seit vielen Jahren bei Vereins- und Schulfahrten. Ich beginne also ebenfalls mit sog. „big foot“ und komme dann über Snowblaids (Carvellinos) zur normalen Skilänge.
Bei einer Vereinsfahrt sind die Anfängergruppen immer sehr heterogen (Kinder, Jugendliche und Erwachsene). Erfahrungsgemäß steigen die Jugendlichen und Kinder nach einem oder zwei Tagen auf Carvellinos um. Bei Erwachsenen dauert es je nach Fähigkeit und Angst länger. Ein großer Vorteile ist hier, dass die Gruppe trotz verschiedener Skilänge  zusammen bleiben kann. Auch der nächste Schritt zur normalen Skilänge ist individuell verschieden.
Auch bei Schulfahrten wechseln die Besten nach dem ersten Tag zu Carvellinos. Auch hier praktiziere ich einen unterschiedlichen Umstieg von Carvellinos auf normale Skilänge.
Für ängstliche Anfänger leihe ich mir im Skigebiet immer eine Kippstange aus, damit sie sich „festhalten“ können und ich sie anfangs etwas führen kann (Ähnlich wird es bei Behinderten praktiziert). So kann wirklich ein angstfreies Lernen stattfinden.

Wenn auch spät möchte ich ein Lob für diesen Artikel aussprechen, denn diese Methode wurde in den letzten Jahren vom DSV total ignoriert. Nach vielen Jahren war es für mich der interessanteste Artikel in FdSnow.“

Alfred S. aus Pasing bei München